Hochwasser in Wörgl 2005.

Geisler: „Wörgl wird Hochwasserschutz bekommen“

Wörgl, 29. August 2015 –

„Wörgl wird einen Hochwasserschutz bekommen. Voraussetzung für einen funktionierenden Hochwasserschutz ist aber die gemeindeübergreifende Kooperation“. Mit diesen Worten appelliert LHStv Josef Geisler anlässlich des Erinnerungstreffens „10 Jahre Hochwasser Wörgl“ am Samstag, den 29. August einmal mehr an die betroffenen Gemeinden, beim Hochwasserschutz Unterinntal gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Vom Land Tirol erhalten die Gemeinden volle Unterstützung: Land und Bund finanzieren die gesamten Planungen für alle betroffenen Gemeinden zwischen Rum und Kufstein. „Auch Wörgl wird einen effektiven Hochwasserschutz erhalten“, versichert Geisler. Die Stadt könne das Hochwasserproblem aber nicht alleine gesetzeskonform lösen. Gemeindeübergreifende Maßnahmen seien notwendig.

Deswegen unterstützt das Land Tirol die Gemeinden bei der Gründung von Wasserverbänden, die parallel zu den Planungen läuft und spätestens zum Zeitpunkt der Einreichung der Schutzmaßnahmen erfolgen soll. Die künftigen Wasserverbände beantragen die Maßnahmen bei der Behörde und sind für die Errichtung, den Betrieb und die Instandhaltung der Schutzbauten zuständig. Die Detailplanungen starten Anfang 2016. Experten haben zudem ein Modell zur Entschädigung für GrundeigentümerInnen von Retentionsflächen ausgearbeitet.

4.400 Gebäude und Betriebe werden geschützt

Eine Kombination aus baulichen Maßnahmen und optimierten Retentionsräumen soll die Bevölkerung im Unterinntal künftig bei einem 100-jährlichen Hochwasser schützen. Insgesamt werden die Maßnahmen, die das Ergebnis der Regionalstudie Unterinntal sind, Schutz für 4.400 Gebäude und Betriebe bieten.

 

 

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