Ein Gefahrenzonenplan stellt die Gefährdung einer gewissen Örtlichkeit oder Fläche für Naturgefahren dar. Es existieren in Österreich Gefahrenzonenpläne für verschiedenste Naturgefahren. Die bekanntesten sind die Gefahrenzonen für Lawinengefahr, Steinschlag oder Überflutung aus einem Fließgewässer.

Zuständige Stellen für die Gefahrenzonenausweisung in Österreich sind die Wildbach- und Lawinenverbauung und die Bundeswasserbauverwaltung.

Die Bundesswasserbauverwaltung beschäftigt sich ausschließlich mit der Gefahrenzonenausweisung für Überflutungen aus Fließgewässern. Diese Gefahrenzonenpläne bezeichnet man als Gefahrenzonenpläne Flussbau.

Ein Gefahrenzonenplan Flussbau bildet ab, welche Flächen bei einem HQ 100 (100-jährlichem Hochwasserabfluss), ausgehend von einem Fluss, Bach oder Gerinne, überschwemmt werden.

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