Überblick Projekt

Nach dem Hochwasserereignis 2005, das zum Glück kein Menschenleben gekostet, aber enormen Sachschaden (Schadensbilanz 143 Millionen Euro) verursacht hat, begann das Land Tirol gemeinsam mit dem Bund an einer systematischen Gefahrenzonenplanung für das künftige Hochwassermanagement zu arbeiten. Zusammen mit der Regionalstudie für das Unterinntal bildet sie die Grundlage für alle weiteren Schritte, die im Projekt Hochwasserschutz Unterinntal in den vergangenen Jahren gesetzt wurden. Scrollen Sie durch die bedeutendsten Milestones des Projektes!

Zeitleiste Hochwasserschutz im Unterinntal

2016
Januar 1

Mittleres Unterinntal: Jänner 2016

Start der Generellen Planung im Mittleren Unterinntal.

2015
November 16

Mittleres Unterinntal: 16. November 2015

1. HWS-Planungstreffen Mittleres Unterinntal in Schwaz: Die Grundsätze der Zusammenarbeit – Transparenz, Offenheit und Fairness – werden vorgestellt und vereinbart, Aufgaben werdne definiert. Die ExpertInnen des Landes erklären die Funktionsweise optimierter Retentionsräume, Voraussetzungen für die Errichtung, Flutung und Abfluss. Der weitere Planungsprozess wird diskutiert und das gemeinsame Vorgehen vereinbart.

November 3

Unteres Unterinntal: 3. November 2015

Unteres Unterinntal: 3. November 2015

4. Hochwasserschutz-Planungstreff in Rattenberg. Themen: Retentionsräume, UVP-Feststellungsverfahren und Gründung Wasserverbände

Juli 30

Unteres Unterinntal: 30. Juli 2015

Unteres Unterinntal: 30. Juli 2015

3. Hochwasserschutz-Planungstreff in Rattenberg: Planungsablauf, erweiterte Retentionsräume im Bereich Brixlegg – Kufstein.

Juni 17

Unteres Unterinntal: Juli 2015

Beginn UVP-Feststellungsverfahren

Juni 17

Unteres Unterinntal: Juni 2015

Alternativenprüfung Unteres Unterinntal

Juni 3

Mittleres Unterinntal: 3. Juni 2015

Informationsveranstaltung für GemeinderätInnen im MUI: Die GemeinderätInnen der beteiligten Gemeinden werden zu den Ergebnissen der Regionalstudie Unterinntal (veränderte Gefahrenzonenplanung etc.) informiert; die Themen Detailplanung, Wasserverbandsgründung und das Konzept der Planungstreffen werden erläutert; eine Exkursion zum Wasserverband Ill-Walgau (Vbg. wird angeboten).

Juni 1

Mittleres Unterinntal 1. Juni 2015

Mittleres Unterinntal 1. Juni 2015

Informationsveranstaltung für Bürgermeisterinnen im Mittleren Unterinntal: Nach Fertigstellung der Regionalstudie Unterinntal werden den Gemeinden die Ergebnisse vorgestellt (veränderte Gefahrenzonenplanung etc.). Die BürgermeisterInnen werden zum Planungsprozess (HWS-Planungstreffen) und der angedachten Wasserverbandsgründung informiert.

Mai 6

Unteres Unterinntal: 6. Mai 2015

Unteres Unterinntal: 6. Mai 2015

2. Hochwasserschutz-Planungstreff in Rattenberg: Definition der Grundsätze der Zusammenarbeit.

Juni 17

Unteres Unterinntal: Mai 2015

EU-weites Vergabeverfahren der Generalplanerleistungen

Juni 17

Unteres Unterinntal: 20. März 2015

HWS-Planungstreff

Erstes Hochwasserschutz-Planungstreff in Rattenberg mit den BürgermeisterInnen und ausgewählten GemeinderätInnen: Informationen zu Planungsaktivitäten und Hintergründen.

2012
Juni 17

Regionalstudie Unterinntal

Gefahrenzonenplan Unteres Unterinntal

Von 2012 – 2014 wurden im Zuge der Regionalstudie Unterinntal eine Hochwasserschutzdefizitanalyse mit Maßnahmenvorschlägen erarbeitet. Die Analyse verdeutlicht, dass bei einem 100-jährlichen Hochwasser 360 Hektar Siedlungs- und Gewerbegebiet im Unterinntal überflutet werden und im Ernstfall Millionenschäden drohen. Wesentlicher Bestandteil des erarbeiteten Schutzkonzeptes sind bauliche Maßnahmen, die Siedlungs- und Gewerbegebiete vor Hochwässern schützen.

2009
Juni 17

Gefahrenzonenplanung am Mittleren und Unteren Inn

Gefahrenzonen - Einteilung

Von 2009 – 2012 wurden die Gefahrenzonenpläne des Inns und anderer wichtiger Talgewässer neu berechnet. Wesentliche Grundlage für die Pläne ist ein Laserscan, mit dem ein dreidimensionales Geländemodell erstellt werden kann. Aber auch Vort-Ort-Erhebungen, Messergebnisse von Pegeln und viele andere Daten fließen in das Computermodell zur Ermittlung des Gefahrenpotentials ein. Im Gefahrenzonenplan wird dargestellt, welche Flächen bei einem 100-jährlichen Hochwasser überflutet werden, wie hoch das Wasser steht und welche Fließgeschwindigkeit es hat.  

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